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7. September 2026
Videojournalismus: Mit Videos Geschichten erzählen und Menschen erreichen
Videos gehören heute zu den wichtigsten Formen der digitalen Kommunikation. Nachrichten, Reportagen, Interviews, Social-Media-Beiträge und Unternehmensgeschichten werden zunehmend als bewegte Bilder konsumiert. Gleichzeitig haben sich die technischen Möglichkeiten verändert: Für einen professionellen Videobeitrag braucht es nicht mehr zwingend ein großes Kamerateam. Mit einem Smartphone, dem richtigen Know-how und einer guten journalistischen Idee lassen sich hochwertige Inhalte mobil produzieren.
Genau hier setzt der Videojournalismus an. Videojournalistinnen und Videojournalisten verbinden journalistisches Arbeiten mit Videoproduktion. Sie recherchieren Themen, entwickeln Geschichten, führen Interviews, drehen Bild- und Tonmaterial und schneiden daraus einen fertigen Beitrag.
Wer diese Fähigkeiten erlernen und sich im Bereich Videoproduktion und Videojournalismus weiterqualifizieren möchte, kann bei cimdata die Weiterbildung „Grundlagen Videoproduktion & Videojournalismus“ absolvieren. In vier Wochen werden dort die Grundlagen von der ersten Idee bis zum fertigen Kurzbeitrag praxisnah vermittelt.
Was ist Videojournalismus?
Videojournalismus verbindet zwei Bereiche: Journalismus und Videoproduktion.
Während klassische journalistische Arbeit häufig auf Text, Radio oder andere Medien ausgerichtet ist, erzählt der Videojournalismus Geschichten mit Bild und Ton. Ein Beitrag besteht dabei nicht nur aus schönen Aufnahmen. Entscheidend ist, dass Informationen recherchiert, eingeordnet und verständlich vermittelt werden.
Ein Videojournalist oder eine Videojournalistin übernimmt deshalb häufig mehrere Aufgaben gleichzeitig:
Themen recherchieren
Informationen überprüfen
Geschichten entwickeln
Interviews vorbereiten und führen
Drehbücher und Storyboards erstellen
Videoaufnahmen produzieren
O-Töne aufnehmen
Bild und Ton bearbeiten
Videos schneiden
Sprechertexte erstellen
fertige Beiträge veröffentlichen
Videojournalismus ist damit ein vielseitiges Tätigkeitsfeld, das journalistische, kreative und technische Kompetenzen miteinander verbindet.
Warum wird Videojournalismus immer wichtiger?
Die Bedeutung von Bewegtbild ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Nachrichtenportale, Medienhäuser, Unternehmen, Agenturen und Organisationen nutzen Videos, um Informationen zu vermitteln und ihre Zielgruppen direkt anzusprechen.
Besonders kurze Videos haben sich zu einem wichtigen Bestandteil digitaler Kommunikation entwickelt. Gleichzeitig werden längere Formate wie Interviews, Reportagen und redaktionelle Beiträge weiterhin genutzt.
Für Produzentinnen und Produzenten bedeutet das: Gute Videos müssen nicht nur technisch funktionieren. Sie müssen innerhalb kurzer Zeit Aufmerksamkeit erzeugen, eine Geschichte erzählen und relevante Informationen vermitteln.
Damit steigen auch die Anforderungen an Menschen, die professionell mit Video arbeiten möchten.
Was macht ein gutes journalistisches Video aus?
Ein gutes Video beginnt nicht mit dem Drücken des Aufnahmeknopfes. Die eigentliche Arbeit startet bereits bei der Themenauswahl und Recherche.
Vor dem Dreh sollten deshalb einige grundlegende Fragen beantwortet werden:
Was ist die zentrale Aussage des Beitrags?
Wen möchte ich erreichen?
Welche Informationen sind relevant?
Welche Personen können etwas zum Thema beitragen?
Welche Bilder erzählen die Geschichte?
Welche Perspektive macht den Beitrag interessant?
Aus diesen Überlegungen entsteht Schritt für Schritt eine Geschichte. Erst anschließend wird entschieden, welche Szenen, Interviews und O-Töne benötigt werden.
Gerade diese Verbindung aus Recherche, Storytelling und Videoproduktion unterscheidet Videojournalismus von einer rein technischen Videoproduktion.
Von der Idee zum fertigen Video: Die wichtigsten Schritte
Eine professionelle Videoproduktion lässt sich vereinfacht in drei Phasen unterteilen: Vorproduktion, Produktion und Postproduktion.
1. Vorproduktion: Die Geschichte planen
In der Vorproduktion wird aus einer Idee ein konkretes Konzept.
Dazu gehören beispielsweise:
Themenfindung
Recherche
journalistische Einordnung
Entwicklung der Kernfrage
Dramaturgie
Storytelling
Exposé und Treatment
Drehbuch
Storyboard
Interviewvorbereitung
Planung des Drehorts
Prüfung von Genehmigungen und Rechten
Eine sorgfältige Vorbereitung spart später Zeit beim Dreh und Schnitt. Gleichzeitig hilft sie dabei, den roten Faden des Beitrags nicht aus den Augen zu verlieren.
2. Produktion: Bild und Ton aufnehmen
Beim Dreh wird die geplante Geschichte in konkrete Bilder und Töne übersetzt.
Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Bildgestaltung, Perspektive, Licht, Kameraführung und Tonqualität. Auch bei Aufnahmen mit dem Smartphone sollte darauf geachtet werden, wie Bild und Ton später zusammenwirken.
Besonders wichtig sind Interviews und O-Töne. Sie können einem Beitrag Authentizität verleihen und ermöglichen es, Personen direkt zu Wort kommen zu lassen.
Die cimdata Weiterbildung Grundlagen Videoproduktion & Videojournalismus legt deshalb einen Schwerpunkt auf die mobile Videoproduktion mit Smartphone und Zubehör sowie auf die praktische Drehpraxis.
3. Postproduktion: Aus Rohmaterial wird eine Geschichte
Nach dem Dreh beginnt die Postproduktion.
Das Material wird gesichtet, sortiert und ausgewählt. Anschließend entsteht durch den Schnitt die eigentliche Dramaturgie des Beitrags.
Typische Arbeitsschritte sind:
Materialimport und Sichtung
Rohschnitt
Feinschnitt
Schnittgestaltung
Sprechertext
Audiobearbeitung
Datensicherung
Export
Anpassung an unterschiedliche Ausspielformate
In der cimdata-Weiterbildung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem eine Einführung in das Videoschnittprogramm Shotcut und lernen die grundlegenden Schritte vom Materialimport bis zum fertigen Export.
Videojournalismus mit dem Smartphone
Das Smartphone hat die Videoproduktion grundlegend verändert. Moderne Geräte ermöglichen hochwertige Aufnahmen, sind kompakt und nahezu überall verfügbar.
Für den Videojournalismus ist diese Mobilität besonders interessant. Ein Smartphone passt in jede Tasche und kann spontan eingesetzt werden – beispielsweise für Interviews, kurze Nachrichtenbeiträge oder Reportagen.
Allerdings ersetzt gute Technik nicht das journalistische und gestalterische Know-how.
Auch mit einem modernen Smartphone müssen Fragen zu Bildgestaltung, Ton, Dramaturgie, Storytelling und Recherche beantwortet werden. Genau deshalb sollte Videojournalismus lernen nicht nur bedeuten, die Funktionen einer Kamera oder eines Smartphones zu verstehen.
Es geht darum, mit begrenzten technischen Mitteln eine überzeugende Geschichte zu erzählen.
Welche Fähigkeiten braucht man im Videojournalismus?
Wer als Videojournalist oder Videojournalistin arbeiten möchte, sollte unterschiedliche Fähigkeiten miteinander verbinden.
Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz im Videojournalismus?
Auch Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für die Video- und Medienproduktion.
KI kann beispielsweise bei der Transkription von Interviews, der Bearbeitung von Texten oder bei Audioaufgaben unterstützen. Dadurch lassen sich bestimmte Arbeitsschritte beschleunigen.
Dabei bleibt die journalistische Verantwortung entscheidend. KI kann bei der Verarbeitung von Material helfen, ersetzt aber nicht die Recherche, die redaktionelle Bewertung oder die Entscheidung darüber, welche Informationen relevant und glaubwürdig sind.
In der cimdata-Weiterbildung werden deshalb auch KI-Tools für die Audio- und Textbearbeitung behandelt, unter anderem automatische Transkription, Textverbesserung und KI-gestützte Stimmenerzeugung.
Videojournalismus lernen: Für wen eignet sich eine Weiterbildung?
Videojournalismus kann für unterschiedliche Zielgruppen interessant sein.
Die Weiterbildung von cimdata richtet sich unter anderem an Menschen mit einem Hintergrund in:
Grafik und Design
Fotografie
Journalismus und Redaktion
Marketing
Webdesign
Architektur
Druck
anderen künstlerischen und gestalterischen Fachrichtungen
Auch Personen mit entsprechender mehrjähriger Berufserfahrung können angesprochen werden. Grundlegende Computerkenntnisse und ein Smartphone werden für die Teilnahme vorausgesetzt.
Besonders interessant kann eine Weiterbildung für Menschen sein, die bereits in einem kreativen, redaktionellen oder kommunikativen Beruf arbeiten und ihre Kompetenzen um professionelle Videoproduktion erweitern möchten.
Welche beruflichen Möglichkeiten bietet Videojournalismus?
Die erworbenen Kenntnisse lassen sich in unterschiedlichen Bereichen einsetzen.
Mögliche Tätigkeitsfelder finden sich beispielsweise bei:
Online-Medien
Redaktionen
Fernsehsendern
Nachrichtenportalen
Kommunikationsabteilungen
Marketingabteilungen
Agenturen
Social-Media-Teams
Content-Produktionen
Unternehmen mit eigener Medienproduktion
Auch für Selbstständige kann die Kombination aus journalistischem Arbeiten und Videoproduktion interessant sein.
Wer beispielsweise bereits im Bereich Marketing, Kommunikation, Fotografie oder Redaktion tätig ist, kann Videokompetenzen nutzen, um das eigene Leistungsangebot zu erweitern.
Videojournalismus als Kombination aus Kreativität und Technik
Eine besondere Stärke des Videojournalismus liegt darin, dass unterschiedliche Interessen zusammenkommen.
Wer gerne recherchiert, Geschichten erzählt und mit Menschen arbeitet, findet im journalistischen Teil spannende Aufgaben. Wer sich gleichzeitig für Kameratechnik, Bildgestaltung, Ton und Videoschnitt interessiert, kann seine technischen Fähigkeiten direkt einsetzen.
Dadurch entsteht ein vielseitiges Berufsprofil.
Videojournalismus bedeutet dabei nicht nur, „schöne Videos“ zu produzieren. Im Mittelpunkt steht immer die Frage, welche Geschichte erzählt werden soll und wie sie für die Zielgruppe am besten sichtbar und verständlich wird.
In vier Wochen die Grundlagen der Videoproduktion lernen
Wer einen kompakten Einstieg in Videojournalismus und Videoproduktion sucht, kann sich bei cimdata in der Weiterbildung „Grundlagen Videoproduktion & Videojournalismus“ mit den wichtigsten Arbeitsschritten vertraut machen.
Die Weiterbildung dauert vier Wochen und findet montags bis freitags von 08:30 bis 16:15 Uhr statt. Die Teilnahme ist je nach Angebot von zu Hause oder in einem cimdata Lerninstitut möglich.
Im Mittelpunkt steht ein praktisches Ziel: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickeln auf Grundlage eines eigenen Drehbuchs einen fertigen Kurzbeitrag – von der Ideenfindung über die Produktion bis zum Schnitt.
Zu den behandelten Themen gehören unter anderem:
journalistische Grundlagen und redaktionelles Arbeiten
Recherche und Ideenfindung
Dramaturgie und Storytelling
Drehbuch und Storyboard
Interviewführung
Medien- und Bildrechte
Smartphone-Videoproduktion
Bildgestaltung
O-Töne und Ton
Videoschnitt mit Shotcut
Rohschnitt und Feinschnitt
Audiobearbeitung
Export und Ausspielformate
KI-Tools für Text und Audio
Damit verbindet die Weiterbildung theoretisches Wissen mit praktischen Übungen und Projekten.
Förderung der Weiterbildung
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Weiterbildung finanziell gefördert werden. Laut cimdata bestehen unter anderem Fördermöglichkeiten über einen Bildungsgutschein nach SGB II und SGB III, Rentenversicherungsträger, Berufsgenossenschaften und den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr. Auch weitere regionale Fördermöglichkeiten können infrage kommen.
Ob eine Förderung im individuellen Fall möglich ist, hängt von den persönlichen Voraussetzungen und dem jeweiligen Kostenträger ab.
Fazit: Videojournalismus verbindet Storytelling, Journalismus und Videoproduktion
Videojournalismus ist weit mehr als das Aufnehmen und Schneiden von Videos. Erfolgreiche Videojournalistinnen und Videojournalisten müssen recherchieren, Geschichten entwickeln, Interviews führen, Bild und Ton gestalten und ihre Beiträge professionell schneiden können.
Gerade die Möglichkeit, mit einem Smartphone mobil zu produzieren, macht den Einstieg in die Videoproduktion heute besonders interessant. Gleichzeitig bleiben journalistisches Handwerk, Storytelling und ein gutes Gespür für Bild und Ton entscheidend.
Wer diese Kompetenzen gezielt aufbauen möchte, kann mit einer praxisorientierten Weiterbildung den nächsten Schritt machen.
Jetzt Videojournalismus lernen
Sie möchten lernen, wie aus einer Idee ein professioneller Videobeitrag entsteht?
In der cimdata Weiterbildung „Grundlagen Videoproduktion & Videojournalismus“ lernen Sie die wichtigsten Grundlagen von Recherche, Storytelling und Drehbuch über Smartphone-Videoproduktion bis hin zu Videoschnitt und Postproduktion. Die Weiterbildung dauert vier Wochen und verbindet fachliche Grundlagen mit praktischen Projekten.
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