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Weiterbildung

6. August 2026

Weiterbildung im Lebenslauf: So präsentieren Sie Ihre Qualifikation überzeugend

Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, neue Technologien und sich wandelnde Anforderungen sorgen dafür, dass lebenslanges Lernen längst zum Erfolgsfaktor geworden ist. Arbeitgeber suchen heute nicht nur nach Fachkräften mit Berufserfahrung, sondern auch nach Menschen, die bereit sind, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.


Eine Weiterbildung ist daher weit mehr als eine zusätzliche Qualifikation. Sie zeigt Engagement, Eigeninitiative und die Bereitschaft, sich aktiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Doch damit Personalverantwortliche den Mehrwert einer Weiterbildung erkennen, sollte sie im Lebenslauf und in der Bewerbung professionell dargestellt werden.


In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihre Weiterbildung optimal präsentieren, typische Fehler vermeiden und Ihre neuen Kompetenzen gezielt als Karrierevorteil nutzen.

Warum Weiterbildungen im Bewerbungsprozess so wertvoll sind

Eine Weiterbildung signalisiert Arbeitgebern mehrere wichtige Eigenschaften gleichzeitig:

  • Lernbereitschaft und Motivation

  • Aktuelles Fachwissen

  • Eigenverantwortung und Zielorientierung

  • Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen

  • Interesse an persönlicher und beruflicher Entwicklung

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Besonders in Branchen mit hohem Innovationsdruck sind aktuelle Kenntnisse oft entscheidender als ältere Qualifikationen. Wer seine Weiterbildung geschickt in den Bewerbungsunterlagen hervorhebt, kann dadurch einen klaren Wettbewerbsvorteil erzielen.

Wo gehört die Weiterbildung im Lebenslauf hin?

Eine der häufigsten Fragen lautet: Soll die Weiterbildung unter Berufserfahrung oder Ausbildung aufgeführt werden?

Die Antwort hängt von ihrer Relevanz für die angestrebte Position ab.

Eigener Abschnitt „Weiterbildungen“

In den meisten Fällen empfiehlt sich ein eigener Abschnitt im Lebenslauf:

Weiterbildungen

  • UX/UI Designer:in Advanced, cimdata Bildungsakademie, 2026

  • Interface Design mit Figma I – Einführung in UI Design und Prototyping

  • Interface Design mit Figma II – Prototyping und Animationstechniken für UX/UI

  • Interface Design mit Figma III – Design-Development-Workflow und Design-Systeme


Ein eigener Bereich sorgt dafür, dass Personalverantwortliche die zusätzlichen Qualifikationen schnell erfassen können.

Besonders relevante Weiterbildung hervorheben

Wenn die Weiterbildung direkt zur ausgeschriebenen Stelle passt, darf sie auch weiter oben im Lebenslauf platziert werden – beispielsweise direkt nach dem Profil oder der Berufserfahrung.

Dadurch wird sofort sichtbar, dass Sie über aktuelles und passendes Fachwissen verfügen.

Welche Informationen sollten enthalten sein?

Eine Weiterbildung sollte möglichst konkret beschrieben werden.

Folgende Angaben sind empfehlenswert:

  • Name der Weiterbildung

  • Bildungsträger

  • Zeitraum

  • Abschluss oder Zertifikat

  • Relevante Inhalte

  • Besondere Projekte oder Praxisarbeiten


Beispiel:

UX/UI Designer:in Advanced – cimdata Bildungsakademie (2025–2026)

Schwerpunkte:

  • User Experience Design

  • User Interface Design

  • Prototyping mit Figma

  • Design-Systeme

  • Nutzerzentrierte Produktentwicklung

  • Projektarbeit mit praxisnahen Anwendungsfällen


Je konkreter die Inhalte beschrieben werden, desto leichter können Arbeitgeber den Nutzen der Qualifikation einschätzen.

Weiterbildung im Anschreiben richtig nutzen

Viele Bewerberinnen und Bewerber erwähnen ihre Weiterbildung zwar im Lebenslauf, vergessen sie jedoch im Anschreiben gezielt einzusetzen.

Dabei bietet genau dieser Teil der Bewerbung die Möglichkeit, den Zusammenhang zwischen Weiterbildung und gewünschter Position herzustellen.

Anstatt lediglich zu schreiben:

„Ich habe eine Weiterbildung im Bereich UX/UI Design absolviert.“

ist folgende Formulierung deutlich überzeugender:

„Im Rahmen meiner Weiterbildung zur UX/UI Designerin bei cimdata habe ich fundierte Kenntnisse in den Bereichen Interface Design, Prototyping und Design-Systeme erworben. Diese Fähigkeiten möchte ich nun gezielt in Ihrem Unternehmen einsetzen und weiterentwickeln.“

Dadurch wird die Weiterbildung nicht nur erwähnt, sondern direkt mit dem Nutzen für den Arbeitgeber verknüpft.

Berufliche Neuorientierung überzeugend erklären

Besonders wichtig ist die Darstellung von Weiterbildungen bei einem Quereinstieg oder einer beruflichen Neuorientierung.

Viele Menschen nutzen Weiterbildungen, um den Wechsel in eine neue Branche vorzubereiten. Das ist heute keineswegs ungewöhnlich. Im Gegenteil: Arbeitgeber bewerten einen geplanten und nachvollziehbaren Karrierewechsel häufig positiv.

Wichtig ist, dass die Weiterbildung als bewusster Schritt dargestellt wird.

Beispielsweise:

  • Warum haben Sie sich für die Weiterbildung entschieden?

  • Welche Kompetenzen haben Sie erworben?

  • Wie lassen sich diese auf die neue Position übertragen?


Wer diese Fragen beantworten kann, schafft Vertrauen und zeigt einen klaren Karriereplan.

Kompetenzen statt Zertifikate verkaufen

Ein häufiger Fehler besteht darin, ausschließlich Zertifikate aufzuzählen.

Arbeitgeber interessieren sich jedoch vor allem für die Frage:

Was können Sie jetzt, was Sie vorher nicht konnten?

Beschreiben Sie daher konkrete Fähigkeiten:

Statt:

  • Weiterbildung im Projektmanagement


besser:

  • Planung und Steuerung komplexer Projekte

  • Anwendung agiler Methoden

  • Ressourcen- und Zeitmanagement

  • Stakeholder-Kommunikation


Der Fokus sollte immer auf den erworbenen Kompetenzen liegen.

Weiterbildung als Antwort auf Beschäftigungslücken

Auch bei längeren Beschäftigungspausen kann eine Weiterbildung einen positiven Eindruck hinterlassen.

Wer Zeiten der Neuorientierung aktiv für Qualifizierung nutzt, demonstriert Eigeninitiative und Engagement.


Beispiel:

2025–2026
Berufliche Neuorientierung mit Weiterbildung im Bereich UX/UI Design bei cimdata


Dadurch wird die Zeit nicht als Lücke wahrgenommen, sondern als Phase gezielter Weiterentwicklung.

Digitale Kompetenzen sichtbar machen

Insbesondere digitale Kompetenzen gewinnen in nahezu allen Branchen an Bedeutung.

Weiterbildungen in Bereichen wie:

  • UX/UI Design

  • Data Analytics

  • Künstliche Intelligenz

  • Online Marketing

  • Webentwicklung

  • Projektmanagement


zeigen Arbeitgebern, dass Bewerberinnen und Bewerber mit aktuellen Entwicklungen Schritt halten.

Daher sollten digitale Kenntnisse im Lebenslauf nicht nur unter „Weiterbildungen“, sondern zusätzlich im Kompetenzprofil aufgeführt werden.

Unterstützung durch den Karriereservice von cimdata

Eine Weiterbildung ist ein wichtiger Schritt für die berufliche Zukunft. Ebenso wichtig ist jedoch die Frage, wie die neu erworbenen Qualifikationen erfolgreich am Arbeitsmarkt präsentiert werden.

Deshalb begleitet der Karriereservice von cimdata Teilnehmende bereits während ihrer Weiterbildung auf dem Weg zum nächsten Karriereschritt.

Das Angebot umfasst unter anderem:

  • Individuelle Karriereberatung

  • Unterstützung bei Berufsorientierung und Zielplanung

  • Bewerbungstraining

  • Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche

  • Überarbeitung von Lebensläufen und Anschreiben

  • Individuelles Bewerbungsfeedback

  • Praxisnahe Online-Seminare rund um Bewerbung und Berufseinstieg

  • Informationen zu aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt

  • Tipps zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bewerbungsprozess


Besonders hilfreich ist der Bewerbungsunterlagen-Check, bei dem Lebensläufe und Anschreiben professionell analysiert und optimiert werden. So können Absolventinnen und Absolventen ihre neu erworbenen Qualifikationen gezielt und überzeugend präsentieren.

Darüber hinaus bietet cimdata regelmäßig kostenlose Online-Seminare zu Themen wie:

  • Mit dem Lebenslauf überzeugen

  • Das perfekte Anschreiben

  • Pitch Perfect: Vorstellungsgespräche und Gehaltsverhandlungen

  • Digitale Jobsuche und Unternehmensrecherche

  • Bewerbungs-Upgrade mit praktischen Beispielen


Diese Angebote unterstützen dabei, Weiterbildung und Bewerbung optimal miteinander zu verbinden.

Fazit: Die Weiterbildung ist erst der Anfang

Eine Weiterbildung verbessert nicht nur die fachlichen Kompetenzen, sondern kann auch neue Karrierewege eröffnen. Entscheidend ist jedoch, wie die erworbenen Kenntnisse im Lebenslauf und in der Bewerbung präsentiert werden.

Wer seine Weiterbildung strategisch einbindet, konkrete Kompetenzen hervorhebt und den Bezug zur angestrebten Position herstellt, erhöht seine Chancen auf Einladungen zu Vorstellungsgesprächen deutlich.

Mit dem Karriereservice von cimdata erhalten Teilnehmende dabei wertvolle Unterstützung – von der Optimierung der Bewerbungsunterlagen über individuelles Feedback bis hin zur Vorbereitung auf den erfolgreichen Berufseinstieg. So wird aus einer Weiterbildung nicht nur ein Zertifikat, sondern ein echter Karriereschritt.

Autor:in

Laura Güttler

Laura startete 2023 bei cimdata während ihres Studiums der Sozialen Arbeit als Teamassistentin und wechselte ein Jahr später ins Marketing.

Heute arbeitet sie als Online Marketing Managerin mit Fokus auf Website-Inhalte und zielgruppengerechte Kommunikation.

Durch ihre pädagogische Erfahrung und regelmäßige Recherche zu Job- und Karrierethemen – u. a. auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit – bereitet sie Inhalte verständlich und praxisnah auf.

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