Webdesigner: innen beschäftigen sich mit allen notwendigen
Schritten von der Planung bis zur Erstellung einer Website. Das können
aber auch mobile Apps, Intranets von Unternehmen oder Teilanwendungen
für Webauftritte (Grafiken, Animation etc.) sein. Die Aufgabe besteht
darin, für sämtliche multimediale Anwendungen die richtige Konzeption
und Gestaltung vorzunehmen. Denn neben einer ansprechenden Optik gilt es
auch die Gewährleistung der Bedienbarkeit, für ein positives
Benutzererlebnis, zu schaffen.
CMS, HTML, CSS
und JavaScript sollten für Webdesigner: innen & Webproducer: innen
keine Fremdwörter sein. Fundierte Kenntnisse in der Adobe Creative
Suite, die Fähigkeit, technische Probleme zu identifizieren und Lösungen
zu finden sowie eine kreative Ader für innovative Designs und
Kommunikationsfähigkeiten, runden das Profil eines Webdesigners ab.
Während das Webdesign wesentlich kreativer ist, konzentriert sich die
Webentwicklung auf die technische Ebene. Beide Disziplinen greifen Hand
in Hand und sind für den Erfolg des Online-Projekts gleichermaßen
verantwortlich.
Der Wettbewerb ist groß und
auch der technologische Fortschritt tritt nicht auf die Bremse.
Jüngsten Statistiken (laut Forbes Advisor) zufolge werden inzwischen
mehr als ein Viertel aller Geschäftsvorgänge online abgewickelt. Die
Verlagerung auf den Onlinehandel spiegelt die weiter zunehmende
Bedeutung des Internets in der heutigen Geschäftswelt und den wachsenden
Trend zum elektronischen Handel wider. Die Einfachheit und
Bequemlichkeit haben ihn zu einer beliebten Wahl bei den Verbrauchern
gemacht, und die Unternehmen nutzen diese Verlagerung, indem sie ihre
Online-Präsenz ausbauen.
Eins steht fest: Auch
die Künstliche Intelligenz (KI) wird vor dem Webdesign keinen Halt
machen. KI übernimmt die Automatisierung von Prozessen und der
effizienteren Gestaltung der Umsetzung, so dass der Webdesigner mehr
Zeit für den kreativeren Teil hat.
Potenzielle
Kund: innen, die ein Webdesigner bedient, sind neben Organisationen und
Unternehmen so gut wie jede Person, die Bedarf für ihren Online- bzw.
Webauftritt hat. Das sind beispielsweise: Verbände und Vereine,
Staatliche Institutionen, Freiberufler, Betreiber von Online-Shops,
Existenzgründer und Start-Ups oder Werbe- und Marketingagenturen.
Ob
Studium, Ausbildung, Weiterbildung oder Quereinstieg – die
Möglichkeiten Webdesigner zu werden und sich beruflich zu orientieren,
sind vielfältig. Webdesigner: innen & Webproducer: innen können mit
ihrem umfassenden Fachwissen in den unterschiedlichsten Bereichen tätig
sein. Werbe-, Medien- und PR-Agenturen, Grafikbüros, Verlage, Film und
Fernsehen, Softwarebranche oder in der Spieleentwicklung.
Webdesign
ist und wird in Zukunft sehr gefragt sein. Wer mit Technologien
arbeitet, darf sich einen Stillstand nicht erlauben. Genauso wie sich
der Beruf des Webdesigners seit seiner Entstehung ständig verändert hat,
so wird er sich auch in Zukunft immer wieder anpassen müssen.